Wie richtiges Aufräumen dein Leben verändert – das Selbstexperiment Teil 1

Ein aufgeräumtes Zuhause schafft eine aufgeräumte Seele

So chaotisch ich auch manchmal sein kann, wenn ich behaupte, ich würde mich im Chaos so richtig wohlfühlen, dann mach‘ ich mir was vor. Erst wenn mein Arbeitsplatz von jeglichem Unrat getrennt wurde, erst wenn meine Stifte in greifbarer Nähe sind und ich Platz habe, meine Bücher und Notizen auszubreiten, erst dann schaffe ich es, mich voll und ganz auf eine bestimmte Aufgabe zu konzentrieren.

Wie richtiges Aufräumen dein Leben verändert - ein Selbstexperiment -Teil 1: Wie du die richtige Motiavtion zum Aufräumen und Ausmisten findest

Warum Ausmisten?

Die richtige Umgebung kann nicht nur beim Lernen förderlich sein. In einem aufgeräumten Zuhause hat man Platz sich auszubreiten. Man muss nicht erst den Stapel Zeitschriften vom Couchtisch räumen, um Platz für eine Kanne Tee und Kekse zu haben. Man muss nicht erst den Sessel von Kleidung befreien, bevor man sich draufsetzen kann. Man muss nicht zehn Laden durchwühlen bis man eine Büroklammer oder einen Briefumschlag findet. Denn alles hat seinen eigenen Platz und du fühlst dich wohl dabei.

Motivation zum Aufräumen finden: in einer aufgeräumten Wohnung - ein aufgeräumtes Zuhause - Visualisierung zur Motivation

In jedem Raum begegne ich tagtäglich Dingen, die ich eigentlich nicht brauche, die mir oft sogar im Weg sind, die mich sogar unglücklich machen. Selbst wenn es bei dir jetzt nicht die Zettelwirtschaft ist, oder der Kleiderberg, sondern die Bastelladen, die vor Material überquellen, oder der Keller, bei dem sich alles Mögliche über die Zeit angesammelt hat: Wenn auch du manchmal das Gefühl hast, so richtig wohl fühl ich mich nicht, dann ist es an der Zeit auszumisten.

Wie finde ich die Motivation zum Ausmisten und Aufräumen?

Das Ziel vor Augen haben

Mein Ziel ist es, in Zukunft weniger Zeit ins Aufräumen stecken zu müssen. Wenn alles seinen Platz hat und ich nur mehr von Dingen umgeben bin, die mich glücklich machen, dann fühle auch ich mich glücklicher. Das ist die einzige Motivation, die ich brauche, um ausmisten zu wollen. Der Gedanke daran, eine wunderschön aufgeräumte Wohnung zu haben, nach der Uni nach Hause zu kommen und kein Problem dabei zu haben, meine Kuschelsocken und die Zeitschrift, die die Woche davor mit der Post gekommen ist, zu finden, bereitet mir mehr als genug Freude.

Wenn dir das noch nicht Motivation genug ist, dann denk daran wie du dich jetzt in deinem Zuhause fühlst. Und dann stell dir vor, wie dein Zuhause aussehen könnte, wie du durch die Räume streifst und von schönen Dingen umgeben bist, die dich allesamt glücklich machen. Du musst dir bewusstmachen, dass es zwar anstrengend sein kann, dein Zuhause in Ordnung zu bringen, aber es das definitiv wert sein wird.

Die richtige Vorbereitung

Vorbereitungen zum Ausmisten und Aufräumen - Motivation zum Ausmisten und Aufräumen finden Neben der richtigen Visualisierung, wie dein Traum-Zuhause aussehen kann, ist auch die richtige Vorbereitung eine Möglichkeit, um in Stimmung fürs Aufräumen zu kommen. Anfangs habe ich eine Zeit lang mit der Idee gespielt, aufzuräumen, bevor ich in die konkrete Planungsphase übergegangen bin. Mein Kopf hatte so genug Zeit, sich drauf einzustellen.  Jetzt denke ich relativ oft daran, ich gehe im Kopf bereits die einzelnen Schritte durch, mache mir Gedanken, wie ich es ein bisschen spannender und lustiger gestalten könnte, und habe es so geschafft, eine Vorfreude auf das Aufräumen selbst zu entwickeln.

Eine Party veranstalten

Das Aufräumen und Ausmisten wie ein Fest behandeln - Motivation zum Aufräumen finden Einer der vielleicht wichtigsten Punkte, um die richtige Motivation fürs Aufräumen zu finden, ist jedoch vermutlich folgender: Sieh das Aufräumen als ein Fest. Habe Spaß dabei. Überleg dir jetzt schon welche Musik du dabei hören möchtest, welches Outfit am bequemsten und praktischsten wäre, und welche Snacks und Getränke du vielleicht bereitgestellt haben möchtest (so ein Smoothie bewirkt bei mir Wunder, was die Laune angeht)

 

Wie funktioniert das jetzt?

Von einer Minimalismus-Welle gepackt, habe ich mir dieses Jahr zum Ziel gesetzt, meine Wohnung komplett auszumisten und zu organisieren. Also habe ich beschlossen, mir nochmal ein vor langer Zeit gelesenes Buch von Marie Kondo durchzulesen: Magic Cleaning – Wie richtiges Aufräumen ihr Leben verändert. Mithilfe der Grundaussage des Buches möchte ich es schaffen, meine Wohnung komplett auszumisten und zu einer kleinen Wohlfühloase zu machen. Laut der KonMari-Methode (So heißt der ganze Aufräum-Spaß) soll man nur die Dinge behalten, die einen glücklich machen (wirklich glücklich machen!) und sich von den Dingen trennen, die das nicht tun.

Wenn du dich von Dingen umgibst, die dir Freude bereiten, bist auch du glücklicher.

Um herauszufinden welche Dinge dich wirklich glücklich machen, müssen zuerst alle Dinge von ihren gewohnten Umgebungen getrennt und einzeln begutachtet werden. Im Endeffekt geht es also darum, sich jeden einzelnen Gegenstand in der Wohnung oder dem Haus vorzunehmen und sich die Frage zu stellen: Macht mich dieser Gegenstand glücklich?

Das Selbstexperiment

Ich selbst habe mich dazu entschieden, einen etwas anderen Weg als die KonMari-Methode zu gehen. Ihre Grundidee möchte ich beibehalten, aber andere Dinge werde ich ein wenig abwandeln, da sie meiner Meinung nach in der Praxis so besser umzusetzen sind.

Wenn du wissen möchtest, wie ich mein Aufräumfest geplant habe, dann schau doch hier vorbei: Wie richtiges Aufräumen dein Leben verändert – das Selbstexperiment Teil 2: Mein Plan.

 

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