Produktiv und organisiert ins neue Jahr – Teil 3: Planung

Starte produktiv und organisiert ins neue Jahr – in 3 Schritten zum Erfolg

Teil 3: Planung

Willkommen zum letzten Teil meiner Serie „Produktiv und organisiert ins neue Jahr starten“. Ich freu‘ mich richtig, dass ich gemeinsam mit dir meine Ziele für dieses Jahr setzen und durch das Schreiben selbst eine neue und klare Sichtweise auf das Jahr 2017 gewinnen konnte. Ich hoffe, dir haben die Beiträge auch geholfen, dich aufs neue Jahr vorzubereiten und wünsch‘ dir viel Spaß beim letzten Teil – der Planung und Umsetzung deiner Träume.

Falls du jetzt erst hinzugestoßen bist, schau dir doch zuerst noch Teil 1 und Teil 2  an.

produktiv und organisiert Ziele planen fürs neue Jahr - Ideen für dein Bullet Journal #perksofbeingastudent

Wie setze ich meine Ziele nun um?

Zuerst knüpfst du an so eindeutig wie möglich definierte Ziele an. Du hast dir zuallererst bewusst gemacht, wie deine Ziele aussehen sollen, jetzt geht es darum, diese Ziele in konkrete Arbeitsschritte umzuwandeln. Je genauer du dir überlegst, wie du ein gewisses Ziel erreichen kannst, desto einfacher ist es, einen Fortschritt zu sehen und dich dafür zu motivieren weiterzumachen.

Nimm dir also nochmal jedes einzelne Ziel, das du dir gesetzt hast, her und bearbeite es einzeln. Vielleicht hast du dir im letzten Schritt bereits einige Gedanken dazu gemacht. Jetzt geht es darum, diese Gedanken aufzuschreiben und in konkrete einzelne Arbeitsschritte aufzuteilen.

Ein Beispiel

Als Beispiel nehme ich jetzt mal eines meiner Ziele her, um den ganzen Prozess ein wenig anschaulicher darstellen zu können.

Ich habe mir dieses Jahr zum Ziel gesetzt, meine Wohnung komplett auszumisten und zu organisieren. Also schreibe ich mir eine Liste mit Dingen auf, die dabei zu erledigen sind und die ich nicht vergessen darf. In meinem „action plan“, den ich dir im letzten Beitrag schon gezeigt habe, stehen derzeit nur die grundlegendsten Schritte, die ich nun ein bisschen detaillierter mit konkreten Zwischenschritten aufschreiben werde:

Für mich ist es derzeit noch zu früh, dieses Ziel mit weiteren Arbeitsschritten zu versehen. Ich werde daher die nächsten Arbeitsschritte erst zu einem späteren Zeitpunkt definieren, da diese teilweise von den vorherigen Schritten abhängen. Zum Beispiel möchte ich noch keinen konkreten Ausmistplan aufstellen, solange ich das Buch noch nicht nochmal gelesen habe.

So wie ich es jetzt also mit diesem Ziel gemacht habe, mache ich das mit allen Zielen:

Ich formuliere die Arbeitsschritte so weit wie möglich aus und lege eventuelle Zwischentermine und Deadlines fest.

Tipp: Wenn du es mit deinen Zielen dieses Jahr so richtig ernst nehmen möchtest, nimm dir doch wirklich pro Ziel eine ganze Seite in deinem Bullet Journal  her und schreibe alle Arbeitsschritte auf oder leg ein Dokument auf deinem PC an, das du dir ausdruckst und in eine Mappe gibst oder an deine Wand hängst. Es schadet nicht, deine Ziele immer in visueller Reichweite zu haben, um wirklich am Ball zu bleiben. 

Hier noch ein paar Beispiele für andere Ziele und ihre konkreten Arbeitsschritte:

Arbeitsschritte zum Erreichen des Ziels Spanischlernen fürs Bullet Journal #perksofbeingastudent

Arbeitsschritte für Buch Challenge - Layout; #perksofbeingastudent

Du wirst feststellen, dass es manche Ziele gibt, bei denen es dir einfacher fällt konkrete Arbeitsschritte festzulegen, und manche, bei denen es eigentlich gar keinen Sinn macht Arbeitsschritte festzulegen, weil ja der Weg das Ziel ist. Kommen wir also nun zu den verschiedenen Arten von Zielen und wie du diese am besten einplanst und umsetzt.

Arten von Zielen

Klare Arbeitsschritte

Ziele wie zum Beispiel das Ausmisten der Wohnung, das Bekommen deines Traumjobs, oder das Bestehen einer wichtigen Prüfung, fallen in diese Kategorie von Zielen. Denn bei all diesen Zielen ist es einfach, sowohl klare Arbeitsschritte zu definieren als auch diese in deinen Kalender einzuplanen.

Bei diesen Arten von Zielen schreibst du, wie oben beschreiben, die einzelnen Arbeitsschritte auf (vielleicht sogar mit einem Kästchen zum Abhaken, wenn du sie erledigt hast), und trägst diese in deinen Kalender ein. Im Bullet Journal würde ich dir dabei raten, es in deine Zukunftsübersicht einzutragen.

Ansonsten, schadet es nicht, sich Erinnerungen in sein Handy einzuspeichern oder am Computer zu hinterlegen oder ähnliche Planungshilfen zu benutzen.

Der Weg ist das Ziel

Ich hab‘ mir dieses Jahr auch noch zum Ziel gesetzt, Yoga zur Gewohnheit zu machen und regelmäßig Vokabel zu lernen, um meinen Wortschatz zu erweitern. Diese Arten von Zielen verlangen jedoch eine  ganz andere Art von Planung als die obig genannten. Bei ihnen ist nämlich der Weg das Ziel.

Wenn ich Dinge zur Gewohnheit machen möchte, ist es wichtig genau zu definieren was ich mir davon erwarte. Also bei diesen Zielen ist die vorherige Definition, wie sie in Teil 2 besprochen wurde besonders wichtig. Danach geht es eigentlich nur mehr darum einen passenden Tracker zu entwerfen um zu messen ob man am richtigen Weg ist.

Fürs Yogamachen könnte der Tracker daher wie folgt aussehen:

Arbeitsschritte Yoga zur Gewohnheit machen fürs Bullet Journal - Beispiel Layout Ziele umsetzen

Unterhalb der einzelnen Tage des Monats habe ich mir schon mal die Tage markiert, an denen ich geplant habe Yoga zu machen. Habe ich es also an diesem oder jenem Tag geschafft mir die Zeit für Yoga zu nehmen, male ich das Kästchen an.

Auch fürs Vokabellernen habe ich mir Arbeitsschritte überlegt und einen Tracker angelegt:

Arbeitsschritte Vokabellernen zur Gewohnheit machen

 

Hier habe ich die Tage, an denen ich neue Vokabel nach anki (mein derzeit bevorzugtes Lernprogramm) übertragen muss, rot markiert. Jeder Tag, an dem ich dann tatsächlich Vokabel lerne, wird anschließend blau markiert.

Es gibt aber auch noch viele andere Möglichkeiten so einen Tracker zu gestalten. Du könntest zum Beispiel alle Dinge, die du zur Gewohnheit machen möchtest, in nur einen Tracker schreiben, um so den Überblick zu bewahren.

Wie auch immer du willst, dein Plan soll sich natürlich wieder DIR anpassen und nicht umgekehrt. Also spiel ein bisschen damit herum und finde den passenden für dich.

Kurz nochmal das Wichtigste:

  • Überlege dir für jedes einzelne Ziel deine Arbeitsschritte
  • Versieh deine Arbeitsschritte mit Zwischendeadlines
  • Stelle deine Arbeitsschritte und Ziele auf eine für dich visuell ansprechende Weise dar
  • Plane deine Arbeitsschritte in den Kalender ein
  • Lege einen Tracker an, um Gewohnheiten zu schaffen

produktiv und organisiert ins neue Jahr - in 3 Schritten zum Erfolg - Tipps und Tricks wie du dein Jahr zu dem erfolgreichsten deines Lebens machst #perksofbeingastudent

Hast du vielleicht noch Fragen zum Planen deiner Ziele? Oder Vorschläge, die uns allen beim Planen unserer Ziele weiterhelfen könnten?  Dann hinterlass hier unten einen Kommentar und lass es uns wissen 😉

 

Alles Liebe und viel Erfolg beim Umsetzen deiner Ziele,

Irina

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