Produktiv und organisiert ins neue Jahr – Teil 2: Ziele

Starte produktiv und organisiert ins neue Jahr – in 3 Schritten zum Erfolg

Teil 2: Ziele setzen

Nachdem du den ersten Schritt, um produktiv und organisiert ins neue Jahr starten zu können, gemacht hast, geht’s nun ans Eingemachte. Es ist an der Zeit, deine Ziele für dieses Jahr festzulegen.


produktiv und organisiert ins neue Jahr starten durch das Setzen von Zielen und das planen einzelner Schritte - in deinem Bullet Journal #perksofbeingastudent

Was sind die richtigen Ziele für mich?

Brainstorming von Zielen für 2017

Ein bisschen Ruhe, ein Stift und ein Zettel können dir dabei helfen, deine Gedanken zu ordnen und dir zu überlegen, was du wirklich möchtest. Fantasiere ruhig ein bisschen vor dich hin. Denk an deine Träume und Wünsche. Trau dich und überleg dir, ob du nicht auch einen langjährigen Traum von dir endlich Wirklichkeit werden lassen möchtest.

Als Denkanstoß für deine diesjährigen Ziele könntest du z.B. die Liste nehmen, die du als Reflexion vom letzten Jahr erstellt hast. Geh nochmal folgende Fragen durch und schreibe dir konkrete Ziele dazu auf:

  • Was hat mir am besten gefallen am letzten Jahr?
  • Was möchte ich dieses Jahr wieder machen?
  • Welche Bereiche meines Lebens möchte ich verändern?
  • In welchen Dingen möchte ich mich verbessern?

Beispiele für Symbole und Kategorien des Lebens - eine Hilfestellung zum Brainstorming und Reflektieren #perksofbeingastudentNutz doch auch vielleicht die verschiedenen Kategorien (Familie, Beruf, Freundschaft, etc.) und schreibe alle möglichen Ziele durcheinander, wie sie dir einfallen, einfach mal auf.

Was muss ich dabei beachten?

1) Deine Ziele gehören dir

Beim Setzen deiner Ziele gibt es einige Dinge, die zu beachten sind. Allen voran sollen deine Ziele jedoch deine eigenen sein. Damit meine ich: Such dir nur Ziele aus, die du auch wirklich erreichen möchtest. Weil DU das so willst. Nicht weil deine Eltern, Partner, Freunde oder die Gesellschaft meinen, es wäre gut für dich – sondern weil du es willst.

TIPP: Überleg dir auch dein Warum! Komm zum Kern der Sache. Bei jedem Ziel, das du dir überlegst, denk darüber nach, warum du es erreichen möchtest. Nur wenn der Grund dein eigener ist und von Herzen kommt, wirst du es auch schaffen, das Ziel mit Leichtigkeit zu erreichen. Dein Grund – dein Warum – wird dich antreiben und dir helfen. Er gibt dir Motivation, wenn du sie am meisten brauchst

2) Weniger ist mehr

Es reicht, wenn du dich auf einige Ziele konzentrierst, die dir wirklich am Herzen liegen. Du brauchst keine ewig lange Liste mit 50 Dingen, die du in diesem Jahr noch unbedingt erledigen solltest. Lieber kurz und knackig und dafür aber auch durchführbar. Wie viele nun die richtige Anzahl an Zielen für dich ist, wirst du schon merken.

Gratulation – du hast deine Ziele gefunden! Und jetzt?

Jetzt geht’s ran ans Definieren, Konkretisieren, Formulieren und Kategorisieren (keine Panik – es ist viel einfacher, als es klingt)

Generell ist es für den Anfang einfacher, manche Ziele eher etwas schwammig zu formulieren. Ich hab‘ mir dieses Jahr zum Beispiel zum Ziel gesetzt, öfters Laufen zu gehen. Aber sind wir uns mal ehrlich – wirklich klar ist dabei nicht was ich meine. Bedeutet das öfter als jetzt? Das wäre dann zumindest einmal. Oder heißt das regelmäßig? Aber wie oft ist regelmäßig?

1) Ziele konkretisieren

Also nimm dir deine Liste an Zielen vor und geh sie nochmal durch. Überleg mal ein bisschen herum, versuche es noch genauer zu beschreiben und klarzumachen, was du wirklich willst. „Öfters laufen“ wird dann z.B. zu „es zur Gewohnheit machen, mindestens 1-2mal pro Woche zu laufen“. Mehr macht mir, glaub‘ ich, keinen Spaß und mehr will ich derzeit nicht erreichen, also bin ich glücklich mit meiner vorläufigen Definition.

2) Zusätzliche Ziele einbinden

Wenn dir das noch nicht definiert genug ist, dann könntest du z.B. auch noch eine Art Zusatzziel definieren. In meinem Fall hab‘ ich mir zum Ziel gesetzt am 22. Mai in Wien beim Frauenlauf mitzulaufen. Es hilft also, noch eine zusätzliche Art der Messung deines Erfolges miteinzubeziehen – oder einen Schwierigkeitsgrad oder eine Art „Enddatum“ hinzuzufügen, um dein Ziel genauer zu definieren. Generell gilt: je genauer man das Ziel formuliert, desto besser kann man den Erfolg messen und desto besser ist es erreichbar.

3) Ziele kategorisieren

Der letzte Schritt ist optional, jedoch hilfreich,  um beim Verfolgen deiner Ziele am Ball zu bleiben. Das Kategorisieren in verschiedene Teilbereiche deines Lebens durch die Verwendung von Symbolen, Farben, Tabellen oder sonstigen visuellen Hilfsmitteln hilft dir deine Ziele strukturiert im Überblick zu behalten. Also geh jetzt nochmal deine ausformulierten Ziele durch und schreib‘ sie geordnet auf (vielleicht sogar in dein Bullet Journal?).

Das könnte dann zum Beispiel so aussehen:

Ziele setzen und Schritte planen um organisiert undproduktiv durchs Jahr zu kommen - Bullet Journal Layout
organisiert und produktiv ins neue Jahr durch Setzen und Definieren von Zielen

Dieses Jahr sind es bei mir nur 3 Kategorien: Persönliches, Gesundheit, Bildung und Arbeit. In diese Kategorien habe ich meine wichtigsten Ziele aufgeschrieben. Anschließend habe ich die Ziele genauer formuliert und eine Art „Angriffsplan“ aufgestellt – erste Schritte, Zusatzziele und konkrete Vorstellungen stehen daher auf der rechten Seite.

Meine Ziele stehen fest. Oder?

Das Wichtigste, das du bei alldem nicht vergessen darfst:

Du änderst dich, also ändern sich auch deine Ziele.

Es kann sein, dass du nächste Woche schon deine Meinung geändert hast und findest, dass das Ziel doch nicht so wichtig ist – gut so. Verbeiß dich nicht daran, jetzt eine Liste mit Dingen aufzustellen, an die du dich unbedingt halten musst. Sieh die Liste mit deinen Zielen für 2017 eher als Anhaltspunkt und Inspiration – als Möglichkeit, deine Träume und Wünsche zu verwirklichen.

Du darfst jederzeit deine Ziele ändern, also betrachte sie nicht als Vorsätze fürs nächste Jahr, denn Vorsätze schränken dich ein, sie schreiben dir etwas vor und schauen dich enttäuscht an, wenn du sie dann doch nicht erfüllen konntest. Ziele hingegen sind ausformulierte Wünsche, die du erreichen kannst, die du erreichen möchtest – wirklich erreichen möchtest!

Merkst du zwischendurch, dass du es einfach nicht schaffst, an dem Ziel zu arbeiten, solltest du dir nochmal überlegen, warum du dieses Ziel erreichen möchtest – oft ist der Grund, den du dir am Anfang überlegt hast, nicht wirklich von Herzen gekommen, oder er liegt dir mittlerweile nicht mehr am Herzen. Es ist ok, ein Ziel wieder loszulassen, wenn du es eigentlich nicht möchtest.

Kurz und knackig nochmal das Wichtigste:

  • Nimm dir die Zeit und geh in dich
  • Formuliere deine Wünsche und Träume als Ziele
  • Denk an dein WARUM
  • Definiere deine Ziele durch genauere Beschreibung

 

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Alles Liebe und viel Erfolg,

Irina

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