Kann man Fitness planen?

Mit Leichtigkeit zu einem gesünderen Lebensstil

Der Sommer kommt mit großen Schritten näher und wie von einem Tag auf den anderen wird man sich plötzlich seiner Gesundheit bewusst. Das Treppensteigen fällt einem manchmal schwer, die vielen Einkaufstaschen kann man auch nicht auf einmal in die Wohnung tragen und im Badeoutfit fühlt man sich auch nicht immer superwohl. Es ist also an der Zeit, etwas zu ändern. Ob es nun um die täglichen Aufgaben im Haushalt und Job geht oder deine körperliche Fitness: Alles funktioniert leichter mit einem Plan.

Wie du mit Leichtigkeit zu einem gesünderen Lebensstil kommst und Fitness in dein Leben integrieren kannst, zeige ich dir in diesem Beitrag #perksofbeingastudent

 

Wie du einen Fitnessplan erstellen kannst, der dich optimal dabei unterstützt, deine Fitnessziele zu erreichen, zeige ich dir jetzt. Vergiss dabei nicht: Je persönlicher er auf dich abgestimmt ist, desto leichter wird es dir fallen, ihn zu beachten und motiviert zu bleiben.

Was möchte ich erreichen?

Bevor du loslegen und einen Plan erstellen kannst, musst du dir zu allererst überlegen, was du erreichen möchtest. Geht es dir darum, zu einem bestimmten Termin fit zu sein? Möchtest du abnehmen? Fühlst du dich allgemein ein bisschen unwohl und möchtest Sport in dein Leben integrieren?

Deine Motivation spielt eine wichtige Rolle, um den perfekt auf dich zugeschnittenen Plan erstellen zu können. Sie wird dir auch später helfen durchzuhalten und dich auf dein Ziel zu konzentrieren.

Den Umfang abstecken

Körperliche Fitness ist sehr umfangreich. Dabei geht es nicht nur um Sport oder Bewegung generell, sondern ebenso um die Ernährung, die für dich persönlich am besten ist und andere Dinge, wie der Konsum von Alkohol oder Zigaretten.

Überleg dir, was genau du in dein Leben einplanen möchtest, bzw. was mehr Zeit und Aufmerksamkeit (oder aber auch weniger) bekommen soll. In deinen Zielen hast du dir vielleicht gedacht, es wäre schön, wenn du dich allgemein wohler fühlst. Möchtest du vielleicht mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport machen oder dich gesünder ernähren?

Schreib dir auf, in welchen Bereichen deines Lebens du dich verändern möchtest und welche Dinge nun in den Vordergrund rücken sollen.

Das könnte zum Beispiel so aussehen:

Lebensbereiche, auf die du achten möchtest

Ziele definieren

Je nachdem, auf welche Bereiche deines Lebens du dich konzentrieren möchtest, wirst du Langzeit- und Kurzzeitziele formulieren.

Langzeitziele könnten zum Beispiel sein, mit dem Rauchen aufzuhören, eine Ernährungsumstellung durchzuführen oder sich Sport zu einer Gewohnheit zu machen.

Kurzzeitziele sind das Erreichen eines gewissen Gewichts oder bestimmter Körpermaße, mit denen man sich wohlfühlt.

Bei meiner Liste würde das dann so aussehen:

Kurzzeit und Langzeitziele in deinem Fitnessplan

Wie integriere ich diese Ziele in mein Leben?

Um es zu schaffen, diese Ziele zu erreichen, könntest du zum Beispiel einen Fitnessplaner anlegen oder in deinem Kalender ein wenig Platz dafür schaffen.

Die Möglichkeit, deine Ziele jeden Tag vor Augen zu haben, wird dir dabei helfen, sie auch wirklich zu erreichen. So hast du zumindest nicht die Ausrede: „Ich habe vergessen ins Fitnesscenter zu gehen.“ So kannst du maximal sagen: „Ich hab‘ mir stattdessen lieber eine neue Fernsehserie angesehen.“

Wie sieht der Fitnessplaner aus?

Das Wichtigste an deinem Fitnessplaner ist, dass er dir gefällt. Er sollte also nur so umfangreich sein, wie du es möchtest und auch nur so ausgestaltet, wie du es möchtest. Im Folgenden werde ich dir ein paar Dinge auflisten, die dir dabei helfen können, deinen Fitnessplaner zu gestalten. Wie viele Ideen oder Seiten du von dieser Liste für dich übernimmst, sei dir überlassen.

Die Maße meines Fitnessplaners:

Zuallererst überleg dir, wie groß der Umfang deines Fitnessplaners sein soll. Möchtest du ein komplettes eigenes Notizbuch dafür verwenden? Oder vielleicht nur ein paar Seiten in deinem Bullet Journal? Oder einfach nur ein paar Notizen in deinem Kalender?

Die Komponenten meines Fitnessplaners:

1) jetziger Stand

Zu Beginn deines Fitnessplaners wäre es schön, wenn du den jetzigen Stand der Dinge einmal niederschreibst. Klebe ein aktuelles Foto von dir ein und schreibe deine Maße auf.

Wenn du möchtest, könntest du auch deine Gewohnheiten aufschreiben (e.g. wie viel Alkohol du in der Woche oder wie viel Wasser du am Tag trinkst, wie oft du laufen gehst,…)

Fitnessplan - dein derzeitiger Stand

2) deine Ziele

Als Nächstes könntest du ein, zwei Zeilen in deinem Fitnessplaner dafür nutzen, ein paar Worte zu deinen Zielen aufzuschreiben. Du könntest dein Wunschgewicht oder deine Wunschmaße notieren, deine Gedanken dazu aufschreiben, wie oft du dich in der Woche sportlich betätigen möchtest, oder wie viel Wasser du trinken möchtest.

3) deine Motivation

Die nächste (meiner Meinung nach äußerst wichtige) Komponente deines Fitnessplans ist der Platz für Motivation. Schreib dir auf, warum du deine Ziele erreichen möchtest und visualisiere jetzt schon mal, wie es sich anfühlen wird, es geschafft zu haben. Du kannst diese Seite so kreativ, wie du möchtest, gestalten, Bilder einkleben oder kleine Zeichnungen entwerfen.

Neben der Motivation, die von dir selbst ausgeht, gibt es aber auch noch die Motivation, die von außen aus auf dich einwirkt und dir einen Extraschub von Durchhaltevermögen schenkt. In unserem Fall wären das Belohnungen. Mach also in deinem Fitnessplaner ruhig ein bisschen Platz und schreibe auf, womit du dich belohnst, wenn du deine Ziele (oder kleinere Zwischenziele) erreicht hast.

4) deine Pläne

Die letzte Komponente deines Fitnessplaners ist der eigentliche Plan. Also der „Wie erreiche ich jetzt eigentlich meine Ziele“-Teil. Genauso individuell wie die 3 ersten Teile des Planers muss auch dieser auf dich abgestimmt sein.

Um bei der Planung auch auf nichts zu vergessen, hier eine kurze Liste mit den wichtigsten Fragen, die du für dich selbst beantworten solltest:

  • An welchen Tagen möchte ich mir die Zeit nehmen, Sport zu machen?
  • Zu welchen Tageszeiten mache ich Sport?
  • Wie lange dauert eine Trainingseinheit?
  • Muss ich extra irgendwo hinfahren, um Sport zu machen?
  • Wie viel Zeit muss ich einplanen, um mich für den Sport vorzubereiten (umziehen, etc.)?
  • Wie viel Zeit muss ich einplanen, um mich nach dem Sport wieder anderen Dingen zu widmen (dehnen, duschen, nach Hause fahren, etc.)?
  • Muss ich etwas vorbereiten, um mit dem Sport beginnen zu können (Kleidung, Videos, Trainingspläne)?

Der 4. und letzte Teil deines Fitnessplaners könnte dann zum Beispiel so aussehen:

Mithilfe eines Fitnessplans, schaffst du es mit Leichtigkeit zu einem gesünderen Lebensstil

Wenn du noch ein paar Ideen haben möchtest, wie du deinen Fitnessplaner gestalten kannst, und welche Seiten du dafür vielleicht in deinem Bullet Journal anlegen möchtest, dann schau in den nächsten zwei Wochen öfters vorbei und erfreue dich an den kommenden Beiträgen.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Erstellen deines eigenen Fitnessplaners und drück’ dir die Daumen,

alles Liebe,

Irina

 

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