Einen Lernplan erstellen

Einen Lernplan erstellen und jede Prüfung mit Leichtigkeit bestehen

Wäre es nicht toll, wenn man zu so vielen Prüfungen, wie man möchte, hingehen könnte und diese dann mit Leichtigkeit besteht? Mit ein wenig Planung ist das keine große Kunst.

Eine Schritt für Schritt Anleitung zur Erstellung deines eigenen Lernplans #perksofbeingastudent

Um eine Prüfung mit Leichtigkeit zu bestehen, spielt die richtige Vorbereitung eine tragende Rolle. Mit ihrer Hilfe steht dir nichts im Weg.

Die richtige Vorbereitung

Zuallererst geht es darum, dass du dir darüber klar wirst, welche Prüfungen du ablegen möchtest (falls das nicht ohnehin durch irgendwelche Umstände bestimmt ist). Wenn du die Möglichkeit dazu hast, überleg dir also gut, welche und wie viele Prüfungen du wann genau bestehen möchtest. Denk dabei an die Ziele, die du dir gesetzt hast, und versuche den ungefähren Lernaufwand schon mal abzuschätzen. Versuch dabei jedoch, nicht zu viel auf dich zu nehmen, sondern bleib realistisch.

Vergiss nicht, auch noch dein restliches Leben in die Entscheidung, wie viele Prüfungen du machen möchtest, miteinzubeziehen. Es ist zwar vollkommen normal und gut, in der Zeit vor einer Prüfung die Prioritäten ein bisschen umzuordnen, die Prüfungen an die erste Stelle zu setzen und im Haushalt nur mehr das Notwendigste zu machen, aber versuch trotzdem keinen unrealistischen Lernplan aufzustellen, bei dem du von 8:00 morgens bis 18:00 abends die ganze Zeit ohne Pause durchgehend lernst.

Tipp: Sei dir also im Klaren, wie viel Zeit du wirklich noch bis zur Prüfung hast. 2 Wochen heißt nicht 2 x 7 Tage x 24 Stunden = 336 Stunden Arbeitszeit, sondern eher 2 x 6 Tage x 8 Stunden = 96 Stunden Arbeitszeit (und das auch nur, wenn einige andere Dinge auf der Strecke bleiben und man nebenbei nicht auch noch arbeiten gehen muss oder das Haus aus anderen Gründen verlassen muss).

Hast du dich also dazu entschieden, welche und wie viele Prüfungen bei der Zeit, die dir noch bleibt, machbar sind, geht es los mit dem nächsten Schritt:

Einen Prüfungsplan erstellen

      1. Schreib dir alle Prüfungen extra auf ein Blatt Papier oder erstelle mehrere Dokumente oder Excel-Tabellen.
      2. Such dir für jede Prüfung so viel Information über die Prüfungsart heraus, wie du kannst. Handelt es sich um eine schriftliche Multiple-Choice-Prüfung? Musst du kurze oder längere Texte schreiben? Gibt es Fragen, die du in Stichworten oder ganzen Sätzen beantworten musst? Ist die Prüfung mündlich? Such dir dazu Altfragen heraus, schau dir die Unterrichtsmaterialien an oder rede mit deiner/m ProfessorIn.
      3. Als Nächstes schreibst du dir die konkreten Prüfungsinhalte heraus. Also die Pflichtlektüre und die behandelten Themen. Am besten du erstellst eine möglichst detaillierte Liste. Schreib Seitenzahlen der zu lesenden Einzelkapitel oder Bücher auf und teile die im Unterricht behandelten Inhalte in Kapitel ein.
      4. Anschließend teilst du alles in kurze Einheiten auf. Versuch, den Prüfungsstoff so zu unterteilen, dass du auf Einheiten kommst, die ca. 20 Minuten dauern. Mittlerweile habe ich schon für so einige Prüfungen gelernt und kenn‘ daher meine Lern- und Lesegeschwindigkeit. Bist du dir aber nicht so sicher, mach doch eine kleine Probeeinheit. Stell den Wecker auf 10 Minuten und lies oder lerne, bis der Alarm klingelt. Zumindest ungefähr kannst du danach abschätzen, wie viele Einheiten du einplanen musst.
      5. Abschließend überleg dir noch wie oft du den ganzen Stoff gerne wiederholen möchtest. Ich plane gerne 1-2 Wiederholungen und 1-2 Einheiten für das Lernen/Üben von Altfragen ein.

In diesem Video siehst du, wie das ganze Aussehen könnte:

Auf den ersten Blick scheinen diese oftmals sehr langen Listen unbezwingbar, aber in nur kurzer Zeit kannst du es schaffen, die einzelnen Teile abzuhaken und so den gesamten Prüfungsstoff durchzuarbeiten.

Einen Lernplan erstellen

Egal ob du nun relativ früh bereits mit dem Lernen begonnen hast (mehrere Wochen vorher), oder nur mehr einige wenige Tage hast, um dich auf eine Prüfung vorzubereiten: die Arbeit mit einem Kalender hilft dir dabei, dich an deinen Zeitplan zu halten.

Falls du genug Platz in deinem alltäglichen Kalender hast, dann trag die Einheiten dort ein.

Trage deinen Lernplan in deinen ganz normalen Wochenplan ein, um die Übersicht zu behalten

Eine generelle Übersicht über die gesamte Zeit der Prüfungsvorbereitung zu haben, würde ich trotzdem auch empfehlen.

Ein Lernplan kann dir dabei helfen alle deine Prüfungen im Überblick zu behalten und dich so perfekt auf diese vorzubereiten #perksofbeingastudent

Eine kleine Übersicht

      1. Werde dir im Klaren darüber, wie viele Prüfungen du wann machen möchtest
      2. Überleg dir die eigentliche Lernzeit, die dir noch bis zu den Prüfungen bleibt
      3. Erstelle einen Prüfungsplan mit allen wichtigen Informationen zur Prüfung
      4. Prüfungsart
      5. Pflichtlektüre
      6. Themenübersicht
      7. Teile die Themen und Pflichtlektüre in kurze Einheiten (20-30 Minuten) ein
      8. Plane deine Einheiten im Kalender ein
      9. Lerne 😉

 

Das war’s dann auch schon. Ich hoffe du konntest den einen oder anderen hilfreichen Trick von diesem Beitrag mitnehmen und wünsche dir viel Erfolg beim Lernen.

Hast du vielleicht auch noch ein paar Tipps? Oder möchtest du uns deine Erfahrungen mit einem Lernplan mitteilen? Dann hinterlass mir doch einen Kommentar.

Alles Liebe,

Irina

 

 

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