Eine Routine entwickeln: für ein Maximum an Produktivität

Wie dir eine Routine dabei helfen kann, deine Ziele zu erreichen

Du hast viel zu viele Dinge, die du erledigen musst, und weißt nicht, wie du sie in deinen Tagesablauf einplanen sollst? Du musst neben der Arbeit auch noch studieren und deine Kinder versorgen? Wenn du dich ab und zu ein bisschen überfordert fühlst oder das Gefühl hast, nicht alles schaffen zu können, dann ist dieser Beitrag genau für dich.

Erstelle eine Routine für ein Maximum an Produktivität - mit Hilfe von Prioritäten und Routine deine Ziele mit Leichtigkeit erreichen

Prioritäten umsetzen

In dem vorangegangenen Beitrag habe ich dir gezeigt, wie man die eigenen Prioritäten festlegt. Du weißt, was du für dich persönlich zur Priorität machen möchtest? Du hast dir eine Liste erstellt und einzelne Aktivitäten und Dinge ihrer Priorität nach geordnet? Dann geht’s jetzt weiter mit dem nächsten Schritt. Wenn nicht, dann schau doch einmal hier vorbei.

Wie viel Zeit habe ich eigentlich?

Setz dich in Ruhe hin und überleg dir einmal, wie viel Zeit du eigentlich jeden Tag zur Verfügung hast. Einfach zu sagen, du hast jeden Tag 3 Stunden, die du dir frei einteilen kannst, ist vermutlich unrealistisch – jeder Tag ist nämlich anders (auch wenn du sehr geregelte Arbeitszeiten oder Tagesabläufe hast).

Schreib dir also für jeden Wochentag genau auf, wie viel du Zeit hast. Notiere auch, wann du diese Zeit hast.

Ich habe zum Beispiel am Montag in der Früh 20 Minuten Zeit, während ich mit dem Zug fahre und nochmal 20 Minuten Zeit, während ich mit der U-Bahn fahre. Da ich währenddessen nur relativ eingeschränkt bin, was die Art der Aktivitäten betrifft, die ich hier tun könnte, muss ich mir das ebenfalls notieren.

Danach habe ich am Montag Mittagspause, in der ich mich an der Uni befinde. Am Abend bleibt mir dann nochmal die Heimfahrt und ein bisschen Zeit zu Hause, bevor ich müde ins Bett falle.

Zu jeder Zeit schreibe ich mir also dazu, wo ich bin und welche möglichen Einschränkungen ich deswegen habe. Wenn ich auf der Uni bin, fällt es mir nämlich eher schwer, meine Wohnung in Stand zu halten.

So habe ich mir also für jeden Tag notiert, wie viel Zeit ich habe.

Überleg dir, wie viel Zeit du zur Verfügung hast, um diese richtig ausnutzen zu können. So kannst du eine effektive Routine entwickeln #perksofbeingastudent

Natürlich kann es mal sein, dass sich etwas in deinem Arbeitsablauf ändert. Auf der Uni, zum Beispiel, kann es passieren, dass ich Blocklehrveranstaltungen habe, die irgendwann mitten im Semester aufhören oder erst anfangen. Bei langfristigen Änderungen in deinem Zeitplan ist es also gut, auch mal den Zeitplan wieder zu verändern und gewisse Dinge anzupassen.

ACHTUNG! Plane auch Pausen ein! Wenn du am Montag um 4 Uhr nach Hause kommst, dann rechne nicht damit, dass du dann noch ca. 4 Stunden Zeit hast. Gönn dir ruhig eine Pause, sobald du heimkommst, und hör früher mit deiner Routine auf. Wenn du Zeit verplanst, die du eigentlich zum Regenerieren und Ausrasten brauchst, wirst du schnell frustriert sein, wenn du mit deiner Routine nicht vorankommst.

Die Zeit sinnvoll nutzen

Jetzt geht’s los mit dem Einteilen der Prioritäten. Du nimmst dir also nochmal deine Liste mit den Prioritäten her und überlegst dir, wie viel Zeit du hast.

Meine Priorität 1 ist Spanisch lernen. Also möchte ich versuchen, jeden Tag zumindest ein bisschen Spanisch unterzubringen. Ich habe die Zeit nach Gefühl eingeteilt. So habe ich mir für Spanisch z.B. am Montag 1h, am Dienstag 2h ,… usw. freigeschaufelt.

Überleg dir, welche Dinge dir am wichtigsten sind und teile diese zuerst in deinem Zeitplan ein. So kannst du eine effektive Routine entwickeln #perksofbeingastudent

Du könntest aber, wenn du möchtest, auch ausrechnen, wie viel Zeit du genau hast, und das dann auf die Prioritäten aufteilen. So kann es passieren, dass du nur 5 Minuten deine Wohnung aufräumen kannst (was jedoch überraschenderweise auch ziemlich viel voranbringt).

Meine Priorität 2 ist Uni. Also wird die Zeit, die ich für die Uni aufwenden möchte, als Nächstes eingeteilt.

Überleg dir, welche Dinge dir am wichtigsten sind und teile diese zuerst in deinem Zeitplan ein. So kannst du eine effektive Routine entwickeln #perksofbeingastudent

Und so mache ich immer weiter, bis ich alle Prioritäten durchhabe.

Das Ergebnis könnte dann zum Beispiel so aussehen:

Überleg dir, welche Dinge dir am wichtigsten sind und teile diese zuerst in deinem Zeitplan ein. So kannst du eine effektive Routine entwickeln #perksofbeingastudent

Auf diese Art und Weise wirkt es aber vielleicht noch etwas überfordernd. Und am Anfang hätte ich mir auch nicht für jeden Tag gemerkt, wie viel Zeit ich wofür aufwenden sollte, um meinen Zielen näherzukommen. Also habe ich mich dazu entschieden, in meinen Kalender einen kleinen Tracker einzubauen, mit dem ich die Arbeiten nachverfolge.

Routine entwickeln

Zuerst habe ich mir eine kleine Übersicht gezeichnet, auf die ich immer wieder zurückgreifen kann, wenn ich meinen Kalender befülle:

Gestalte doch ein Lesezeichen mit deiner neuen Routine. So vergisst du auch nicht, was du wann zu erledigen hast. #perksofbeingastudent

Mithilfe dieses Lesezeichens weiß ich immer, auf welcher Kalenderseite ich mich gerade befinde. Gleichzeitig nutze ich es wie einen Schummelzettel.

Anschließend habe ich verschiedene Arten benutzt, um die Arbeiten aufzuschreiben. So habe ich zum Beispiel die Aufgabenbereiche in meinen Kalender eingetragen und pro halbe Stunde einen Kreis daneben gemalt (damit ich auch nicht vergesse, wie viel ich bereits geschafft habe)

Es gibt verschiedene Arten deine Routine in deinem Bullet Journal einzutragen. #perksofbeingastudent

Oder ich habe kleine Türmchen gezeichnet, bei denen jedes Kästchen (also 5x5mm) eine halbe Stunde oder eine viertel Stunde repräsentiert. Je nachdem wie genau ich die Zeit abhaken wollte.

Es gibt verschiedene Arten deine Routine in deinem Bullet Journal einzutragen. #perksofbeingastudentAuch mit einem Zeitstrahl habe ich versucht meine Aktivitäten festzuhalten.

Es gibt verschiedene Arten deine Routine in deinem Bullet Journal einzutragen. #perksofbeingastudent

Die Möglichkeiten, wie du deine Routine aufschreibst und deine Ziele notierst, sind sehr vielfältig.

Die Routine einhalten

Und jetzt liegt es nur mehr an dir. Hast du einmal deine Routine festgelegt und in deinem Kalender markiert, steht deinen Zielen nichts mehr im Weg.

Solange du auch wirklich nur Zeit verplant hast, die du auch wirklich hast, vergeht die Arbeit wie im Nu.

Und jetzt bist du dran. Schnapp dir einen Stift und einen Zettel und plane deine Ziele. Wenn du noch irgendwelche Fragen oder hilfreiche Tipps hast, dann schreib mir doch einen Kommentar.

 

Viel Glück und viel Erfolg,

bis bald,

Irina

 

Deine Woche planen und dabei Aufgaben und Freizeit richtig verbinden - wie du alles unter einen Hut bringst #perksofbeingastudentWenn du noch nicht genug vom Planen hast, dann schau dir doch noch diesen Beitrag hier an. Da zeige ich dir eine weitere Möglichkeit, wie du deine Woche effektiv planen kannst.

 

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