Ein Reisetagebuch erstellen: Teil 1 – Vorbereitungen

Ein Reisetagebuch erstellen – Teil 1: Vorbereitungen

Nach einem wunderschönen Urlaub ist das Bedürfnis, für Erinnerungen ein bisschen Platz zu schaffen, groß. Und welche bessere Möglichkeit, den Urlaub in Erinnerung zu behalten, als das Kreieren eines Reisetagebuchs gibt es? Um meinen einzigartigen Finnland-Urlaub mit zwei wunderbaren Menschen ein bisschen zu feiern, habe ich mich also dazu entschieden, eines anzufertigen.

Was du alles brauchst, um selbst ein individuelles Reisetagebuch zu gestalten und deinen Erinnerungen den Platz in deinem Leben und Zuhause zu geben, den sie brauchen, zeige ich dir jetzt.

Ein Reisetagebuch erstellen - Teil 1 Vorbereitungen; wie du selbst ein einzigartiges Reisetagebuch erstellst

1.       Vorbereitungen treffen

Um dein Reisetagebuch so abwechslungsreich und persönlich wie möglich gestalten zu können, bedarf es einiger Vorbereitung.

Diese Vorbereitung beginnt bereits vor Antritt deiner Reise. Bewaffne dich mit Stift und Zettel. Pack das Diktiergerät ein. Oder achte einfach darauf, dass dein Handy immer aufgeladen und mit dabei ist. Wichtig ist, dass du etwas hast, womit du zwischendurch (jederzeit) Notizen aufschreiben oder aufnehmen kannst. So kannst du sicherstellen, auch die lustigsten Sprüche und die kleinsten Erinnerungen nicht zu vergessen.

2.       Dokumentieren

Hast du also dein Dokumentationsmedium ausgesucht und immer bei der Hand, ist es einfach, jede noch so kleine Erinnerung für später zu notieren.

Ich habe zum Beispiel zwischendurch mit kurzen Stichworten während einer Autofahrt ein paar Dinge notiert. So habe ich den groben Zeitplan und dann Dinge wie „Lidl Frühstück, Raststation am Sommerschwimmplatz geschlossen“ aufgeschrieben. Dir mögen meine Notizen jetzt nichts sagen, aber für mich ist es eine Hilfestellung, um mich später an nette kleine Anekdoten erinnern zu können.

Nimm dir also öfters während deiner Reise die Zeit, kleine Notizen aufzuschreiben, die dir später helfen werden, deinen ganzen Urlaub nochmal Revue passieren zu lassen. So musst du nicht während deines Urlaubs bereits Stunden damit verschwenden, aufzuschreiben, was du so erlebt hast, sondern kannst getrost deinen Urlaub genießen.

3.       Sammeln

Um dein Reisetagebuch so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten, ist dir nichts zu schade. Ob bedruckte (vorzugsweise saubere) Servietten von Restaurants, in denen du gegessen hast, Rechnungen, Landkarten, Eintrittskarten oder Blätter: Jedes Erinnerungsstück kann dir dabei helfen, dein Reisetagebuch so individuell wie möglich zu gestalten.

Reisetagebuch Erinnerungsstücke

Mach es dir also zur Gewohnheit, so viele Dinge wie möglich zu sammeln. Kauf dir eine schöne Postkarte im Souvenirshop oder fotografiere auch mal ein Ortsschild. Diese „Symbolbilder“ werden später deinem Reisetagebuch das gewisse Etwas verleihen.

4.       Fotografieren

Dieser Punkt ist vermutlich selbsterklärend. Mach Fotos! Halte deine Erinnerungen in Form von Bildern fest. Am Ende des Urlaubs geht’s dann ans Zusammentragen aller Fotos.

Aber! Ganz wichtig! Erlebe deinen Urlaub nicht nur durch die Kamera.

Ich habe schon einmal die Erfahrung gemacht, in einem Urlaub wie besessen von allem, das mir unterkam, ein Foto zu machen. Und am Ende des Urlaubs hatte ich das Gefühl, dass ich irgendwie darauf vergessen habe, die Momente auch zu genießen.

Du siehst einen schönen Sonnenuntergang. Na, dann mach ein Foto. Aber eines reicht auch. Bleib lieber mal 10 Minuten stehen und genieße den Anblick. So wird er sich auch ohne Foto in deine Erinnerung einprägen und dich in traurigen Momenten erfreuen können.

Wir hatten in Finnland das Glück, Nordlichter sehen zu können. Anstatt eine halbe Stunde lang nur Fotos von dem Naturschauspiel zu machen, blieb ich jedoch einfach nur stehen. Ich machte nur ein einziges Foto (das sowieso nichts wurde). Den Rest der Zeit blickte ich einfach auf den Himmel und erfreute mich an dem wunderschönen Farbenspiel. Noch jetzt umhüllt mich ein wohlig warmes Glücksgefühl, wenn ich an dieses Erlebnis denke. Es war etwas ganz Besonderes und ich bin mehr als nur froh darüber, die Zeit nicht mit wildem vor-mich-hin-Fotografieren verschwendet zu haben.

5.       Reisezeitplan aufschreiben

Bevor du nun alle deine Erinnerungen zusammensammelst und die wichtigsten Fotos und Erinnerungsstücke heraussuchst, ordne noch einmal gedanklich deine Reise.  Schreibe dir Flugzeiten, Ankunftszeiten oder andere Eckdaten auf. Ich organisiere mein Reisetagebuch gerne chronologisch. Also beginne ich damit, nochmal ganz genau aufzuschreiben, was ich an welchem Tag gemacht habe.

6.       Digital oder analog?

Alle wichtigen Materialien und Inhalte deines Reisetagebuchs sind gesammelt. Der Zeitplan ist aufgestellt. Jetzt geht es darum, dass du dich entscheidest, auf welche Art und Weise du dein Reisetagebuch gestalten möchtest. Ich habe vor, mein Reisetagebuch für die Reise nach Finnland, digital zu gestalten und drucken zu lassen. Wie genau ich das mache, werde ich dir in meinem nächsten Beitrag erklären.

7.       Seiten planen

Bevor es jedoch mit dem Fotobuchprogramm losgeht, erstelle ich einmal vorab einen groben Seitenplan. Mithilfe meines Zeitplans und meiner Notizen und Fotos versuche ich schon mal grob abzuschätzen, wie viele Seiten ich gestalten möchte und was alles in meinem Reisetagebuch vorkommen muss.

 

Danach beginne ich mit dem Sichten der Fotos. Dazu kopiere ich alle Fotos zuerst in einen neuen Ordner und lösche diejenigen, die sich nicht für mein Fotobuch eignen. Denn ich möchte ja nur die besten, lustigsten, blödesten, einzigartigsten und wunderschönsten Fotos für mein Tagebuch verwenden.

Im Anschluss scanne ich alle möglichen Erinnerungsstücke ein. Die Servietten, die Stadtpläne, die Visitenkarten und Eintrittskarten. Einfach alles, das ich während meiner Reise gesammelt habe.

Als Nächstes durchforste ich auch gerne ein paar Websites von Hotels, in denen ich war, oder Orten, die ich besucht habe. Oft findet man dort noch zusätzliche Bilder, Logos, oder Sprüche, die man vielleicht für sein Reisetagebuch verwenden möchte.

Hast du dich dazu entschieden, ein analoges Reisetagebuch zu gestalten, machst du das alles umgekehrt. Anstatt die Dinge einzuscannen, druckst du die schönsten Fotos aus.

Und das war‘s auch schon mit den Vorbereitungen.

ein Reisetagebuch erstellen - zusammengefasst

Wie genau ich meine Erinnerungen zusammenfasse und daraus ein einzigartiges Reisetagebuch gestalte, kannst du in meinem nächsten Beitrag lesen.

Hast du schon mal ein Reisetagebuch gestaltet? Oder hältst du deine Erinnerungen auf andere Art und Weise fest? Lass es mich doch wissen und hinterlasse mir einen Kommentar.

Alles Liebe,

Irina

 

 

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