Digitales Ausmisten – Teil 1: Das richtige System fürs chaosfreie Ausmisten

Sich von unnötigen Platzfressern trennen

Meinen Laptop organisieren – seit Wochen schiebe ich diese Aufgabe vor mir her! Mein Download-Ordner füllt sich mit Dateien, die ich noch nicht in andere Ordner untergebracht habe und die Anzahl an unnötigen Dateien häuft sich an. Nun ist es endlich an der Zeit: Ich bereinige meinen Laptop.

Gemeinsam trennen wir uns von Dateien und Programmen, die unnötigen Speicherplatz wegnehmen - ausmisten uns organisieren deines PCs und Laptops #perksofbeingastudent

In meiner „Ausmisten und Aufräumen“-Serie habe ich bereits einmal darüber geschrieben, dass es wichtig ist, sich von all den Dingen zu befreien, die uns belasten. So habe ich vor einem Jahr ca. mein Haus und mein Leben ordentlich ausgemistet. Wie richtiges Ausmisten und Aufräumen dein Leben verändert – Tipps, Tricks und ein kleiner Motivationsschub. Was ich aber bis jetzt noch nicht gemacht habe ist das digitale Ausmisten. Nun ist es an der Zeit auch bei Laptop, PC und Co für Ordnung zu sorgen.

Genauso wie beim Ausmisten im realen Leben, ist es auch beim digitalen Ausmisten wichtig, nach einem System vorzugehen. Dabei werde ich mich an die folgenden zwei Grundsätze halten:

1) Alles Ausmisten …

… das ich nicht mehr brauchen kann (z.B. Notizen von alten Uni-Kursen),
… mich aus irgendeinem Grund stört (z.B. doppelte Dateien)
… oder sofort irgendwo herunterladbar oder nachlesbar ist (z.B. Information über Kurse an der Uni, irgendwelche Formulare, …)

2) Beim Ausmisten mit den einfachen Dingen beginnen (die, die mir nicht so am Herzen liegen) und mich zu den Dingen, die mir am Herzen liegen, vorarbeiten.  Ich beginne daher mit Programmen und Dateien und beende mein Ausmisten mit den Fotos und Videos.

Digitales Ausmisten Teil 1: Den Laptop/PC von Platzfressern befreien

Bisher habe ich immer nur die Ordner, die ich bereits hatte, angesehen und ab und zu ein paar Dateien gelöscht, die ich nicht mehr brauche. Bis jetzt hat das ja auch ganz gut funktioniert. Aber: So richtig viel bin ich dabei nicht losgeworden.

Dieses Mal wollte ich etwas anders machen. Wenn ich nämlich immer nur einzelne Ordner anschaue, kann es passieren, dass ich mir irgendwann denke: „Die eine Datei mehr oder weniger ist auch schon egal!“ Und schon habe ich den Speicherplatzfresser. Aber genau das möchte ich dieses Mal vermeiden.

Das richtige System fürs chaosfreie Ausmisten

1. Programme

Zuerst beginne ich mit einer einfachen Übung. Ich deinstalliere alle Programme, die ich nicht mehr benötige. Dazu öffne ich meinen Systemordner und gehe die Liste an Programmen durch.

Gerne ordne ich die Programme nach Größe, und arbeite mich vom größten Speicherplatzfresser zum kleinsten vor.

Deinstalliere deine Programme um Platz für neues zu schaffen #perksofbeingastudent

Solltest du einen Mac haben, findest du hier eine kurze Anleitung, wie du Programme löschen kannst.

Besonders hilfreich dabei ist es, nachzuschauen, wann ein Programm zuletzt verwendet wurde. Geh jedes Programm durch und überlege dir gut, ob du es noch möchtest, ob du es wirklich benutzt und ob du es noch brauchen kannst.

Bist du dir unsicher, ob du ein Programm noch brauchst, dann deinstalliere es am besten. Im Notfall könntest du es ja wieder installieren.

2. Dateien

So wie beim Ausmisten im realen Leben, ist es auch beim digitalen Ausmisten wichtig, sich von Kategorie zu Kategorie vorzuarbeiten, beginnend mit dem, was einem nicht so am Herzen liegt. Von diesen Dingen fällt es einem leichter, sich zu trennen.

Da Fotos ja in den meisten Fällen etwas sehr Persönliches sind und es daher oft schwieriger ist, sich von Fotos zu trennen (auch wenn sie noch so verschwommen sind), ist es ratsam damit einmal zu warten und diese beiseite zu legen. Sammle alle Fotos in deinem Fotoordner und lass sie vorerst einmal dort. Die ganzen Dateien zu durchforsten ist schon einmal Arbeit genug.

Wie du deine Fotos dann am besten Ausmisten und Sortieren kannst, zeige ich dir in einem meiner nächsten Beiträge!

Um nicht durcheinander zu kommen und auch wirklich alles loszuwerden, das ich nicht mehr benötige gehe ich bei all meinen Dokumenten und Dateien in 3 Schritten vor:

Schritt 1:  Einen Sortierordner am Desktop erstellen

Der Grund, warum ein Sortierordner gut wäre, um deine Dateien auszumisten, ist, dass du dann aufhörst, dein vorheriges Ordnungssystem als das einzig Wahre anzusehen. Vermutlich ist es schon eine Zeit lang her, dass du dir dieses System überlegt hast und du hast dich in dieser Zeit vermutlich verändert. Also werden sich auch deine Bedürfnisse und Ansprüche an das Ordnungssystem verändert haben.

Schritt 2: Alle Ordner einzeln durchgehen und Dateien löschen bzw. in den Sortierordner geben

Ein weiterer Vorteil des Sortierordners ist, dass du dich voll aufs Ausmisten konzentrieren kannst. Schritt für Schritt siehst du dir jeden Ordner an. Die Dateien, die du behalten möchtest, schiebst du dann in den Sortierordner. Die restlichen Dateien werden gelöscht.

Erstelle einen eigenen Ordner um deinen Laptop chaosfrei organisieren zu können. Ein Sortierordner hilft dir dabei, dich aufs Ausmisten zu konzentrieren #perksofbeignastudent

Du musst dir keine Gedanken darüber machen, wie du diese Dateien ordnen könntest oder was mit den Dateien geschieht. Du kannst einfach mal alles löschen, was du nicht mehr brauchst und alles, was du aufheben möchtest, einfach unsortiert in den Sortierordner verschieben.

Besonders hilfreich ist der Sortierordner auch bei doppelten Dateien. Durch mein altes System hat es sich so ergeben, dass ich manche Dateien doppelt hatte. Die eine war an einem Ort und die andere ganz woanders. Ich wusste gar nicht, dass ich zwei davon habe. Mithilfe des Sortierordners habe ich das jedoch bemerkt und konnte die unnötige Datei löschen.

Schritt 3: Dateien neu sortieren und in Ordner einordnen

Wenn du dann einmal alle Dateien durchgearbeitet hast und entweder in den Sortierordner oder den Papierkorb verschoben hast, ist es an der Zeit dir ein neues System zu überlegen.

Welches System ich mir überlegt habe, und wie ich meine Dateien geordnet habe zeige ich dir in meinem nächsten Beitrag, am 17.1.2018.

Meine Tipps und Tricks noch einmal zusammengefasst

 

  1. Erstelle einen Sortierordner auf deinem Desktop.
  2. Öffne einen Ordner nach dem anderen und verschiebe die Dinge, die du aufheben willst in den Sortierordner und alle anderen in den Papierkorb.
  3. Beginne mit Ordnern die dir nicht so am Herzen liegen und arbeite dich langsam vor.
  4. Lösche alle Dateien, die du nicht mehr brauchst, dich stören oder einfach wieder zu beschaffen sind.

 

Hast du dich schon mal ans digitale Ausmisten gewagt? Wie ist es dir dabei gegangen? Hinterlass mir doch einen Kommentar und lass es uns wissen.

Solltest du es noch nicht gemacht haben, dann nur zu. Mithilfe dieser Beitragsreihe kannst du Schritt für Schritt dein digitales Leben organisieren und schaffst es stressfrei dich von dem digitalen Ballast zu trennen.

Nächstes Mal geht es dann weiter mit der Neuordnung der Dateien, bevor wir uns frisch und munter unseren Fotos widmen.

Ich wünsch dir alles Liebe und viel Spaß beim digitalen Ausmisten,

bis bald,

Irina

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.