Die richtige Arbeitsumgebung für mehr Produktivität 

Produktivität durch Ordnung

Um so richtig produktiv sein zu können und Arbeiten mit Leichtigkeit erledigen zu können, braucht man nicht nur einer Liste an Prioritäten  oder einer Arbeitsroutine . Eine weitere wichtige Zutat ist die Ordnung.

die richtige Arbeitsumgebung für mehr Produktivität

Das Genie beherrscht das Chaos

Ich behaupte, dass, wenn man so richtig produktiv sein möchte, ein gewisses Maß an Ordnung dazu gehört. An diesem Punkt, werde ich meist mit Aussagen wie: „Aber nur im Chaos kann ich kreativ sein,“ oder „Erst wenn alles um mich herumliegt, schaffe ich es, mich zu konzentrieren“. Das ist ja auch schön und gut.

Mit Ordnung meine ich nicht, dass permanent alles schön geordnet in Schächtelchen verpackt außer Sichtweite liegt. Nein. Mit Ordnung meine ich, dass alles seinen Platz hat und nach dem Schaffensprozess, nach dem Produktivsein, im Handumdrehen wieder dort ist, wo es hingehört.

in einem aufgeräumten Zimmer ist auch die Seele aufgeräumt - Ordnung in der Wohnung = Ordnung im Leben. Wie du durch die richtige Ordnung produktiver bist #perksofbeingastudent

Ausmisten, um das Chaos zu beherrschen

Vor ein paar Wochen habe ich dir die KonMari-Methode  mal vorgestellt, und dir gezeigt, wie ich in einem Selbstexperiment meine gesamte Wohnung in nur wenigen Tagen komplett ausgemistet, aussortiert und geordnet habe. Eine ausgemistete Arbeitsumgebung ist die Voraussetzung für eine geordnete Arbeitsumgebung.

Wenn du also so produktiv wie möglich sein möchtest, dann muss du zuallererst deinen Arbeitsplatz von Dingen befreien, die dich einengen.

Ordnung am Arbeitsplatz

Mit Arbeitsplatz kann jeder Ort in deinem Zuhause oder an deiner Arbeitsstätte sein, an dem du produktiv sein möchtest.

Möchtest du deine Kochroutine beschleunigen und weniger Zeit in der Küche verbringen? Dann ist die Küche dein „Arbeitsplatz“. Möchtest du in deinem Büro konzentrierter arbeiten oder lernen können? Dann ist dein Büro dein „Arbeitsplatz“. Überleg dir also, an welchen Orten du die Arbeiten erledigen möchtest, die du dir zu einer Priorität gemacht hast  und miste alles aus.

Raus mit dem, was dich nicht glücklich macht. Dann wirst du dich schon um einiges leichter fühlen.

Arbeitsmaterial organisieren

Alles, was du für deine Arbeiten brauchst (sei es nun Kochlöffel, Spanischbücher oder Staubwedel), bekommt einen Platz.

Um den perfekten Platz für deine „Arbeitsmaterialien“ zu finden, kann es schon mal passieren, dass du ein bisschen herumprobieren musst. Versuch aber auch hier einfach nach Prioritäten vorzugehen. Aus deiner Erfahrung her wirst du wissen, welche Gegenstände du öfters brauchst und daher näher bei deiner unmittelbaren Arbeitsumgebung sein müssen.

In meinem Büro schaut das zum Beispiel so aus:

Bei einer geordneten Arbeitsumgebung ist man produktiver - minimalistischer Arbeitsplatz #perksofbeingastudent

Wenn ich gerade nicht arbeite, habe ich meine wichtigsten Stifte immer griffbereit vor mir stehen. Daneben mein Laptop (der so ziemlich das Wichtigste beim Lernen ist, da dort alle Notizen drauf sind). Auf meinem Schreibtisch habe ich natürlich auch Platz für mein Bullet Journal und meine wichtigsten Lernunterlagen.

In meinen Laden neben dem Schreibtisch habe ich dann nochmal die wichtigsten Dinge, nach Priorität geordnet. So habe ich immer alles griffbereit.

Wenn ich dann aber mal im Arbeitsmodus drinnen bin und voll konzentriert lerne, dann sieht mein Schreibtisch eher so aus:

Bei einer geordneten Arbeitsumgebung ist man produktiver - minimalistischer Arbeitsplatz #perksofbeingastudent

Stifte und Textmarker liegen verstreut neben Büchern und Zetteln. Alles wirkt chaotisch. Aber das ist kein Problem. Wichtig ist nur, dass ich innerhalb kürzester Zeit von Chaos zu Ordnung springen kann.

Oder auch umgekehrt. Durch die richtige Ordnung kann ich innerhalb von Sekunden mit dem konzentrierten Lernen beginnen und wiederum innerhalb von Sekunden meinen Schreibtisch in ein kleines Bastelparadies verwandeln.

Bei einer geordneten Arbeitsumgebung ist man produktiver - minimalistischer Arbeitsplatz #perksofbeingastudent

Arbeitsumgebung dekorieren

Dein Arbeitsplatz soll jedoch nicht nur super ordentlich sein, damit du produktiver arbeiten kannst; Er soll auch schön sein.

Nimm dir also ruhig mal die Zeit und gestalte deinen Arbeitsplatz so um, dass du dich wohlfühlst. Ob nun eine Pflanze am Fensterbrett im Büro, ein dekoratives Gewürzregal in der Küche, oder schöne Wäschekörbe im Badezimmer – all das kann dazu beitragen, dass du dich in deiner Arbeitsumgebung wohler fühlst.

Und fühlst du dich erst mal wohl und bist zufrieden mit deiner Umgebung, geht auch die Arbeit viel leichter von der Hand.

Die wichtigsten Tipps nochmal zusammengefasst:

  • Miste deinen Arbeitsplatz aus
  • Ordne deine Arbeitsmaterialien nach Prioritäten
  • Gib jedem Gegenstand einen Platz in deiner Arbeitsumgebung
  • Dekoriere deinen Arbeitsplatz und schaffe eine Umgebung, in der du dich wohlfühlst

Ich wünsch dir viel Freude mit deiner produktiven Arbeitsumgebung. Wenn du noch irgendwelche Fragen hast, oder noch ein paar weitere Tipps, die dir dabei helfen, in deiner Arbeitsumgebung produktiver zu sein, dann hinterlass mir doch einen Kommentar.

Viel Erfolg und bis bald,

Irina

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